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Trockenes Holz ist der älteste von Menschen benutzte Brennstoff, es wird seit ca. 400.000 Jahren genutzt.
Im 20. Jahrhundert erfolgte in den Industrieländern eine Abkehr von der Brennholznutzung zugunsten energieintensiverer Brennmittel.
Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts eine Rückkehr zur Wärmegewinnung durch Brennholz zu beobachten.

Emission

Bei der Verbrennung werden als Hauptbestandteile Kohlendioxid (CO2) und Wasserdampf (H2O) freigesetzt.
Holz enthält geringe Anteile an Stickstoff (~900 mg/kg). Dieser wird bei der Verbrennung zu Stickoxiden umgewandelt und belastet die Umwelt.
Der darüber hinaus im Holz vorhandene Schwefel (~120 mg/kg) wird überwiegend in der Asche gebunden, so dass nur wenig Schwefeldioxid emittiert wird. In unterschiedlichem Umfang werden bei der Holzverbrennung je nach Holzfeuchte und Art der Verbrennungsführung (zum Beispiel offenes Feuer, Kamin) durch unvollständige Verbrennung auch Kohlenstoffmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (CxHy) und Aschefeinstäube emittiert.

Brennholz hat als nachwachsender Rohstoff gegenüber Erdöl oder Kohle den Vorteil, dass es CO2-neutral verbrennt, da die Menge an freigesetztem Kohlendioxid der Menge entspricht, die der Baum während der Wachstumsphase der Luft entzogen hat.

Heizwerte von Brennstoffen im Vergleich

Brennstoff  Einheit  Heizwert  Gewicht (kg)  Energiedichte (kWh/kg) 
Heizöl EL  m³  10000 kWh/m³  840  11,9 
Erdgas  Nm³  9,4 kWh/Nm³  0,8  11,8 
Steinkohle  m³  6600 kWh/m³  800  8,2 
Braunkohle  m³  4275 kWh/m³  750  5,7 
Brennholz (Mittel)  rm  1800 kWh/rm  419  4,3 
Laubholz (Mittel)  rm  2100 kWh/rm  500  4,2 
Buche  rm  2100 kWh/rm  524  4,2 
Birke  rm  1900 kWh/rm  442  4,3 
Nadelholz (Mittel)  rm  1600 kWh/rm  364  4,4 

Der Heizwert ist stark abhängig vom Wasseranteil des Brennstoffes!

Brennholzarten


Lagerung

Frisch geschlagenes Nadelholz hat eine Holzfeuchte von etwa 55 bis 70 % (Wassergehalt =35 bis 41 %), bei Laubhölzern liegt der Wert zwischen 70 und 100 %(Wassergehalt = 41–50 %). Daher sollte die Holzfeuchte durch Lagerung oder technische Trocknung auf den für die Verbrennung von Holz üblichen Restwert von unter 20 %(Wassergehalt < 16 %) gemindert werden.
Ausschlaggebend für die Dauer der Trocknungslagerung ist zunächst die Ausgangsfeuchte des Holzes, diese kann je nach Witterung und Baumart und eventueller Vorlagerung (Stammlagerung im Wald oder auf Rundholzplätzen) variieren. Üblicherweise wird bei der Lagerungstrocknung jedoch ein Zeitraum von mindestens ein Jahr bis zu zwei Jahren angesetzt.
Die Art der Lagerung – ob aufgeschichtet, geschüttet oder im Silo, um nur einige Beispiele zu nennen – hängt von der Verarbeitungsform des Brennholzes ab. Bei optimalen Bedingungen für Brennscheitholz (fein gespaltene und nicht zu lange Scheite in abgedeckten, dem Wind offenen Gitterboxen im Freien) reichen manchmal auch schon sieben Monate.
Sehr gut lagert Brennholz auch im Freien in einer Holzmiete oder unter einem Dach bei gleichzeitig guter Belüftung. Die Luftdurchströmung mit Wind ist eine entscheidende Voraussetzung für das Trocknen.
An einer (idealerweise südlichen) Hauswand unter einem Vordach sollte man daher auch mindestens 5–10 cm Abstand zur Hauswand halten. Die technische Trocknung ermöglicht den Verzicht auf längere Lagerung. Kammer oder Trommeltrocknungsanlagen können in ca. 1 Woche das Holz, abhängig von der Ausgangsfeuchtigkeit des Holzes, auf die ideale Feuchte bringen.
Um die Energieeffizienz der Anlagen zu gewährleisten wird häufig Abwärme anderer Einrichtungen genutzt.



Quellen

www.wikipedia.de
www.lwf.uni-muenchen.de